Animals as Idols – Künstler in den Fußstapfen von Tosin und Co.

Januar 18th, 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Ich möchte drei Instrumental-Künstler vorstellen, die stilistisch eine ähnliche Prägung wie die erwähnten Animals as Leaders aufweisen.

Sehr talentierter Musiker, mixt schwere Gitarren in Polyrhythmik mit flinken Fusion-artigen Melodien, sphärische Klänge im Hintergrund. Kostenloser Download des Albums “Cosmogenesis” hier möglich.

Ehrlich gesagt bis jetzt nur einmal durchgehört, allerdings war ich gleich begeistert von den abwechslungsreichen Melodien. Etwas rhythmusorientierter (Djentidjenti) und weniger Synths als Gru, die Soli noch jazziger.

Großer, großer AAL-Einfluss, und das ist absolut positiv. Wunderbare, feiner Tappingmelodien und jazzige Akkorde, hin und wieder schwere Gitarren, insgesamt sehr sympathisch. Kostenloser Download der ersten EP “Zeal” auf Bandcamp möglich. (Youtube-Channel hier)

Liste wird bei Bedarf fortgesetzt!

Mit einem neuen Song ins neue Jahr… Hallo 2012!

Dezember 31st, 2011 § 7 Kommentare

Dann wollen wir mal wieder… gerade noch rechtzeitig, so dass ich es mir nicht fürs neue Jahr vornehmen muss, ein neues Lied, wie gewohnt instrumental, diesmal allerdings komplett mit Video usw… Die Geschichte dazu gibts in der Beschreibung, auch das ganze Equipment. Wenn ihr Fragen habt oder Kritik äußern möchtet, haltet euch bitte nicht zurück! Ich bin wirklich dankbar drum.

In diesem Sinne, guten Rutsch und bis nächstes Jahr,

Syntaxon

Warum Instrumentalmusik? – AAL-Vorfreude 2

November 6th, 2011 § 4 Kommentare

Vor kurzem habe ich wieder eine Idee von mir aufgenommen, hier könnt ihr sie anhören:

Wie immer bin ich dankbar für jedes Feedback! In der Beschreibung ist auch ersichtlich (beim Hören vllt auch), weshalb dieser Beitrag den Titel AAL-Vorfreude 2 trägt…

Und wie immer ist auch das wieder ein instrumentaler Track, das hat einige persönliche und praktische Gründe.

Da dies ein Ein-Mann-Projekt ist, wäre ich derjenige, der die Lieder mit seiner Stimme verzieren würde. Da ich mich aber nicht des Gesangs mächtig fühle, wird vorerst kein Gesang zu hören sein. Ich könnte mir allerdings vorstellen, mal etwas zu sprechen, ein Zitat, eine Textzeile… Das benötigt aber andererseits ein anständiges Sprachmikro und lauter andere Hard- und Software, und ob sich das lohnt?

Im folgenden spreche ich nur von “Syntaxon” als Ein-Mann-Projekt, d.h. die folgenden Aussagen gelten vllt nicht mehr für eine Band, in der ich mal spielen sollte.

Instrumentalmusik begeistert mich hauptsächlich aus zwei Gründen:

Durch das Fehlen des Gesangs stehen Instrumente wie die Gitarre zwangsweise stärker im Vordergrund und tragen nun zum Großteil dazu bei, die Botschaft eines Liedes zu übertragen. Es kommt also auf die Kreativität, und Aussagekraft des Gitarristen an, und genau das sehe ich als Herausforderung. Noch dazu konzentriert sich ein instrumentales Lied logischerweise stärker auf die Instrumente und wie/ob sie beherrscht werden. Ich als Musiker genieße es also richtig, dass bei Bands wie z.B. Animals as Leaders oder Scale the Summit das Gitarrenspiel und auch die Technik im Vordergrund steht, das “Erzählen” übernimmt und nicht von einer Stimme, von Gesang gestört wird.

Da wären wir beim nächsten Punkt: Gerade im Metalgenre ist eine “gute” Stimme unglaublich selten. Noch seltener ist sie zusammen mit anspruchsvollen Texten zu finden. Wie “muss” Metal-Gesang sein? Guttural? Hoch? Klar? Männlich? Weiblich? Und die Texte? Deutsch? Englisch? Das ist ganz einfach eine Geschmacks- und auch Gewöhnungsfrage. Indem ich Instrumentalmusik mache, gehe ich also der Diskussion über “gute” Metal-Vocals aus dem Weg, nehme allerdings die Last auf mich, ohne Worte eine Botschaft oder Emotionen zu übermitteln. Dieser Gedanke wiederum gefällt mir auch: Der Hörer ist stärker verpflichtet, sich mit dem Song auseinanderzusetzen, ihn auf eigene Weise zu interpretieren, anstatt “nur” die Lyrics zu lesen.

Was denkt ihr zu diesem Thema? Was hört ihr lieber und warum? Falls es Vokalmusik ist, welche Stile? Welche Rolle nehmen für euch die Instrumente bzw. der Gesang ein?

Warum der November ein guter Monat wird… AAL-Vorfreude!

November 3rd, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Ja, damit ist auch schon viel gesagt!

Zwei wichtige Veröffentlichungen stehen an:

  • 8. November – Animals as Leaders (AAL) - Weigthless

 Diesmal ist es kein Ein-Mann-Projekt von Tosin mehr, mit kräftiger Unterstützung von Misha Mansoor, wie 2009, als das selbstbetitelte Debut auf die Welt kam, nein, jetzt ist es tatsächlich das Projekt einer Band. Sehnsüchtig warten viele Fans also auf neue Werke aus den Federn der Instrumental-Progressive-Fusion-Djazzer. Was beim Durchhören der ersten vorveröffentlichten Songs auffällt: verrückte Takt(wechsel)e sind geblieben, hinzu kommt eine stärkere elektronische Komponente (synthetisierte Gitarren und Drums), wie sie z.B. zu Beginn von Odessa oder im Mittelteil von Somnarium auftreten. Ich bin wirklich gespannt, werde mir das Album auf jeden Fall holen, denn ich freue mich auf die jazzig-getappten Passagen genauso wie die groovig-basslastigen Riffs! Am besten bislang gefällt mir übrigens dieser Song:

  • 11. November – Cynic – Carbon Based Anatomy

Arrives on planet earth… So kündigt sich also die neue EP der amerikanischen Progressive-Metal/Rock-Fusionisten (ich weiß, ich sollte mit diesen Schubladen endgültig aufhören!) an. Insgesamt sechs Songs, davon angeblich ein nicht vernachlässigbarer Teil eher instrumental-atmosphärisch Füllpassagen. Ich habe ja zuerst Traced in Air gehört, und es mit absoluter Begeisterung sogleich zu einen meiner Favoriten gezählt. Dann habe ich mir Focus zugelegt, das Erstlingswerk aus den 90ern, das noch einen stärkeren Death-Metaleinschlag besaß. Bis jetzt bin ich noch zu 100% mit allen Songs warm geworden. Und nun steht wohl Anatomy in der Tür, die Band hat sich endgültig von Growls getrennt und ein weiteren Schritt in Richtung… was nun? Gegen-den-Strom? Abgespacedheit? musikalische Herausforderung? Ich glaube, Sean und vor allem Paul haben inzwischen einfach eine sehr starke Philosophie entwickelt, in deren Kernpunkt nichts als die Selbstverwirklichung eines Künstlers selbst steht, ungeachtet aller gegenwärtigen Strömungen. Und so schreiben sie ihre Songs, wie sie gerade zu ihrer Situation und ihrer Stimmung passen: losgelöst, ruhig, nachdenklich. Den Titeltrack gibts zum kostenlosen Download hier: http://www.season-of-mist.com/common/downloads/cynic/Cynic-Carbon-Based-Anatomy.mp3

Was für die Technikfanatiker… und ein Ausblick!

Oktober 22nd, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Hallo zusammen!

Ich hoffe, es geht euch allen gut. Schon wieder hat man länger nichts von mir vernehmen können, also höchste Zeit sich wieder zurückzumelden. Am besten mit einem kurzen Video! Schaut doch mal rein, es ist eine Alternate-Picking/Legato/String Skipping-Übung, für jeden Geschmack sollte was dabei sein. Weitere Infos im Video selbst bzw in der Videobeschreibung.

Was wird es in Zukunft zu lesen/hören geben? Mir schwirren einige Sachen im Kopf herum: ein Ausblick auf den musikalischen Winter, der ein oder andere Bericht über bestimmte Gitarrenhardware oder – software, Gedanken zu instrumentaler Musik (danke, van Lure!), was aus der eigenen Songschmiede…

Vielleicht auch wieder nur viel Lärm um nichts^^. Doch ich werd mir Mühe geben.

Bis dahin, machts gut,

Syntaxon

Endlich – eigenen Song “Stahlfeder” aufgenommen!

August 9th, 2011 § 14 Kommentare

Ich glaube, seit meinem ersten Blogeintrag erzähle ich davon, hier einmal einen eigenen Song vorzustellen.

Was braucht es dazu? Ein Audio-Interface, eine Amp-Simulations-Software, ein super Aufnahmeprogramm (REAPER) und genug Zeit…

Bitte sagt mir eure Meinung zur Musik, zur Aufnahme, zum Sound, zum Backing-Track, zum Abmischen, zu den Effekten etc.

Dafür bin ich euch sehr dankbar! Weitere Songs werden jetzt folgen (jaja, ganz bestimmt^^)!

Infos findet ihr auch noch in der Videobeschreibung, dazu einfach das Video auf Youtube anschauen.

Gitarren-Fingerübung, die Zweite – oder Riffffs XI?

August 5th, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Hallo zusammen,

lang nichts mehr gehört voneinander^^. Deswegen an dieser Stelle auch nur kurz die Anmerkung, dass ich auf Youtube ein weiteres Fingerübungsvideo hochgeladen habe:

Bitte kommentieren, weitersagen und abonnieren!

Tabs gibts hier/TABS CAN BE FOUND HERE: TABS-TABS-TABS

Viele Grüße und viel Spaß,

Syntaxon

Cynic – neues Album noch 2011?

Juni 6th, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Ehrlich gesagt weiß ich nicht, wie ich es übersehen konnte. Zweimal schreibe ich über kommende Veröffentlichungen in 2011 – und ein Name, ein großer Name, er fällt nicht. Einen Meilenstein haben sie 2008 mit “Traced in Air” gesetzt. Melodisch, fließend, progressiv, außergewöhnlich (aber in meinen Augen viel zu kurz nach 14-jähriger Absenz). Kurzum, die Rede ist von Cynic. Sie kündigen ein weiteres Album an, das noch 2011 erscheinen soll. Leider sind Paul und Sean (Gitarre, Vocals bzw. Drums) momentan wieder auf sich gestellt, denn Robin und Tymon (Bass bzw. Gitarre), die nach der “Wiederauferstehung” Cynics das Line-up komplettierten, haben die Gruppe wieder verlassen.

Vor einigen Tagen ist ein Update auf ihrer Facebook-Seite von Paul erschienen. Er schreibt darin u.a.

Entschuldigt, dass wir uns etwas zurückgezogen haben: [...] Man kann todsicher sagen, dass Cynic bereits eine Menge Material für ein neues Album hat, doch irgendwas hält die Inspiration, noch mehr zu schreiben, aufrecht. [...] Vermutlich gehts im späten Sommer/frühen Herbst ins Studio. Keine Ahnung, wann das Album rauskommt, vielleicht später im Jahr, vielleicht im nächsten. Wir befinden uns bereits mit vielen fantastischen Musikern in Kontakt, die am Album teilhaben werden. Ich kann bereits spüren, dass das nächste Album die Zuhörer auf ein ganz neues akustisches Abenteuer entführen wird, das Worte noch gar nicht beschreiben können. Die Lieder haben etwas Direktes, Drängendes, anders als das, was wir zuvor getan haben, denn reichliche, konzentrierte Lebenserfahrungen sind eingeflossen. Dank dem Universum für das Geschenk der Musik. [...]

Ziemlich philosophisch (stoned?!), der liebe Paul… Ich bin gespannt, was draus wird, vllt tauchen bald erste Songs auf. Ich vermute, sie bleiben auf dem Weg, den sie mit Traced in Air gesetzt haben. Ich würde allerdings auch drauf wetten, dass das Album erst 2012 erscheint, denn Hetzen werden die Jungs bestimmt nicht. Bis dahin muss sich wohl TiA noch einige Male im CD-Player drehen…

Macht’s gut, Syntaxon

Neuigkeiten rund um Metal… – Djent

Juni 1st, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Es schwappt mal wieder eine Welle durch die Metal-Untergrund-Szene. Nachdem man wohl den Core-Trend endgültig für abgeebbt erklären kann, tritt ein weitere Erscheinung immer mehr in den Vordergrund. Die Rede ist von “Djent”. Diese Bezeichnung leitet sich von dem Geräusch ab, das tiefe, gemutete, leicht verzerrte Gitarrensaiten von sich geben. Väter dieser Bewegung, die sich vertrackten polyrhythmischen Riffs (“Math Metal”), gepaart mit atmosphärischen Synthesizer-Klängen und gerne instrumental vorgetragen, verschrieben hat, sind eindeutig die Schweden Meshuggah. Durch die technischen Möglichkeiten, die einem Gitarristen beim home-Recording inzwischen offen stehen, hat sich über die letzten fünf Jahre eine lebhafte Untergrund-Szene gebildet. Einem Namen gemacht haben sich z.B. Bulb mit seiner Band Periphery, Tesseract, Vildhjarta, Animals as Leaders, aber auch Ein-Mann-Projekte wie Cloudkicker oder Chimp Spanner. Mir persönlich gefällt der frische Wind, den diese Projekte mit sich bringen, und höre zur Abwechslung gerne ihre Songs. Obwohl ich dabei die Fähigkeiten der Musiker wirklich bewundere, kann ich nicht abstreiten, dass sich die Grundstrukturen der Songs zu wiederholen beginnen und etwas ermüden… Jedoch an dieser Stelle noch als Tipp eine Band, auf die ich beim Stöbern auf YouTube gestoßen bin: RXYZYXR aus Schweden, Instrumental Math Metal.

Und noch ein weiteres Ein-Mann-Projekt: Aleksandr aka Havok aus Russland mit einer eigenen Komposition im Djent-Stil.

Gitarren-Wunschzettel

Mai 19th, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Auch in diesem Beitrag wieder etwas eher Persönliches: ein paar Gitarren, die mir seit einiger Zeit im Kopf rumgeistern und “kauf mich, kauf mich!” rufen…

  • Beginnen wir mit einer siebensaitigen Ibanez. Die genaue Modellbezeichnung sei zunächst mal egal, der Fokus liegt auf Ibanez und sieben Saiten. Warum? Ein größerer Tonumfang erweitert die Spielmöglichkeiten ungemein. Dass dabei Verzerrung nicht immer eine Rolle spielen muss, beweisen Bands wie Animals as Leaders oder Scale the Summit mit klaren Tapping-Passagen. Allzu große Umstellungsprobleme von 6 auf 7 Saiten sollte es glaube ich auch nicht geben.
  • Oder wie wärs mit einer Hollowbody-Gitarre von PRS? Emil Werstler beweist sowohl mit seinen Metalprojekten wie Daath als auch mit Bluesvideos oder Jazztutorials auf jamplay.com, wie vielseitig ein solches Instrument sein kann, und dass sein Cleansound freilich nicht von dem einer herkömmlichen E-Gitarre übertroffen werden kann.
  • Zu guter Letzt soll hier noch die Steinberger ZT3 vorgestellt werden. Steinberger stellen äußerst markante, da kopflose, E-Gitarren her. Ihre Instrumente werden von bekannten Künstlern wie z.B. Paul Masdival von Cynic oder Bryan Aspey gespielt. Paul MasdivalDie Besonderheit der ZT3 ist die Möglichkeit, jederzeit mithilfe einer Art Hebelmechanik (sog. Trans-Trem-System) zwischen vier Stimmungen wechseln zu können: D, Eb, E, F und F# standard. Dabei verstimmt sich die Gitarre angeblich nicht, was einem natürlich ungeahnte Flexibilitäten ermöglicht: Mal schnell zu nem Death-Song in D spielen, dann auf Eb wechseln und Jazz-Standards wie z.B. “Take Five”  (es-moll) wesentlich einfacher abwickeln, anschließend in E mit einem Kumpel jammen und zu guter letzt in F zur Heavy-Metal-Kapelle Cauldron dudeln. Das ganze hat natürlich auch seinen guten vierstelligen Preis (1300-1500€)…

Mal sehen, welche der Kandidatinnen in baldiger oder ferner Zukunft mein Eigen wird. Vermutlich bleibts erstmal bei meiner Ibanez S420, die meinen Ansprüchen ja vollständig genügt. Noch ne Gitarre bedeutet doppelter Aufwand, denn die “alte” Gitarre will ich auch nicht verstauben lassen…

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