Endlich – eigenen Song “Stahlfeder” aufgenommen!

August 9th, 2011 § 14 Kommentare

Ich glaube, seit meinem ersten Blogeintrag erzähle ich davon, hier einmal einen eigenen Song vorzustellen.

Was braucht es dazu? Ein Audio-Interface, eine Amp-Simulations-Software, ein super Aufnahmeprogramm (REAPER) und genug Zeit…

Bitte sagt mir eure Meinung zur Musik, zur Aufnahme, zum Sound, zum Backing-Track, zum Abmischen, zu den Effekten etc.

Dafür bin ich euch sehr dankbar! Weitere Songs werden jetzt folgen (jaja, ganz bestimmt^^)!

Infos findet ihr auch noch in der Videobeschreibung, dazu einfach das Video auf Youtube anschauen.

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§ 14 Antworten auf Endlich – eigenen Song “Stahlfeder” aufgenommen!

  • S. Van Lure sagt:

    würde sagen das es klingt als ob du mehrere musikalische ideen aneinander gereiht hättest. die parts passen ab und zu nicht zusammen, aber einzeln betrachtet hört sichs geil an!

    • syntaxon sagt:

      Hallo Van Dure!
      Danke für deine Antwort! Es haben mich schon einige darauf hingewiesen, dass ein paar Übergänge in Stahlfeder etwas zu krass sind, und da haben sie ja auch recht. Im Nachhinein betrachtet hätte ich mehr gern noch etwas Zeit gelassen, diese Übergänge etwas besser auszuarbeiten, ich war allerdings recht euphorisch, als die ersten Aufnahmen mit Reaper so super geklappt haben.
      Meinst du die Parts passen wegen der Übergänge oder allgemein musikalisch nicht zusammen?
      Andererseits haben mich hier die Konzepte von z.B. Chuck Schuldiner beeinflusst, der ja auf den Alben Individual Thought Patterns oder Human das Genre durch die harten Tempo-/Takt-/Harmoniewechsel revolutioniert und auch einen großen Schritt nach vorne gebracht hat. Wenn ein Lied zu gleichmäßig vor sich hin plätschert, gefällt mir das auch nicht.
      Vielen Dank auf jeden Fall nochmal für die Kritik und das Lob!
      Ich habe eben durch deinen Blog geblättert, er gefällt mir gut. Sehr abwechslungsreich! Da fällt mir ein, dass ich selbst natürlich mal wieder was schreiben könnte…
      Bis dann,
      Syntaxon

  • Lu Ki sagt:

    Hallo,
    ich lese seit kurzem deinen Blog und der gefällt mir sehr gut ;)
    Zu deinem Stück :
    Klasse Melodien,sehr schöne einzelne Teile ! Echt gut !

    Meine Kritik( die ich mir eigentlich nicht erlauben darf) :
    - Einige sehr krasse Breaks,die ein bisschen zu stark den Schwung rausnehmen.
    - Die Übergänge zwischen einigen Parts könnten noch etwas geschmeidiger sein.
    - Es fehlt teilweise der Flow,schuld daran sind meiner Meinung nach die Grooves/Patterns des Schlagzeugers,die könnten einfacher gehalten sein,damit das geniale Gitarrenspiel besser zur Geltung kommt und wie schon gesagt,damit der Song dynamischer wird.

    Ist nur meine subjektive Wahrnehmung bzw meine Meinung ;)

    Freu mich auf Neues ;P
    MfG Luki

    P.s. : Die Kritik schaut nur so lang aus,weil ichs gut begründen wollte :)

    • syntaxon sagt:

      Hallo Lu Ki,
      vielen Dank für deine Kritik (besser ausführlich als zu knapp!).
      Es freut mich, dass der Song dir gefällt.
      Zu deiner Kritik (weshalb solltest du sie dir nicht erlauben dürfen? Es ist sehr wichtig für mich, dass du mir (als einer der wenigen, möchte ich sagen) das mitteilst):
      Zu den Übergängen schau am besten in den Post drüber, dort hab ich mich schon lang und breit drüber ausgelassen ;-) .
      Sehr schön, dass du auch auf das Schlagzeug eingehst. Die Spuren habe ich selbst geschrieben/programmiert. Du meinst also, dass einfachere Patterns über das Lied hinweg den Gesamtfluss eher aufrechterhalten würden? Meine Maxime ist eher die Abwechslung und damit auch ein Ansatz, der von Progression ausgeht, also Weiterentwicklung, Kehrtmachen und Variation… aber sagst ja auch schon ganz richtig, das sind alles subjektive Meinungen^^.
      Aber ich kann deinen Standpunkt durchaus verstehen. Spielst du selber ein Instrument?
      Viele Grüße,
      Syntaxon

      • Lu Ki sagt:

        Danke für die Antwort :)
        Ich bin absoluter Gitarrenfreak,zur Zeit eher E-Gitarre und spiel täglich mehrere Stunden,werds wahrscheinlich aber nicht studieren.Auf der Suche nach Technikübungen bin ich auf deinen Block gestoßen :)

  • syntaxon sagt:

    Heißt das, du hast auch schon klassische Gitarre gespielt?
    Wann hast du angefangen? Lernst du autodidaktisch oder nimmst du Unterricht? Was sind deine “Gitarristenidole”? Komponierst du auch selbst?
    Sorry für die vielen Fragen, doch es freut mich, einen anderen Gitarren-begeisterten gefundenen zu haben.:D Vielleich kann man sich ja in Zukunft ein wenig austauschen usw.
    Bis dahin, machs gut
    Syntaxon

    • Lu Ki sagt:

      Ich hab direkt mit E-Gitarre angefangen und hab etz bei einem super-genialen Lehrer Unterricht.Ich meinte nur zur Zeit eher E-Gitarre,da ich eine Ibanez s570b und eine ziemlich neue halbakkustische Ibanez ew50 hab,weshalb ich immer wieder von Metal zu Akkustik wechsel :P
      Idole habe ich eigentlich ned soo wirklich,aber von der Technik her isses eindeutig Chris Broderick,der hat aber ziemlich wenig musikalisches Gespür,von dem her finde ich ist Steve Vai nach wie vor das Maß aller Dinge.Yngwie Malmsteen hat mich für die Klassik begeistert,Tommy Emmanuel für Fingerstyle,also ich bin sehr vielseitig interessiert ;)
      Natürlich bin ich auch heftig am Komponieren,aber irgendwie klappt des mitm Aufnehmen grad noch ned,mal schaun.Aufgeschrieben isses alles schon :) Sind noch keine so komplexen Melodien wie du in Stahlfeder verwendest,aber bin schon ganz zufrieden :)
      Sind auch einfacher gehalten,da die Stücke meistens für meine Band sind und da muss ichs bisschen simpler halten,da nicht alle so engagiert dabei sind,bzw so viel üben ;)
      Seit kurzem lerne ich auch autodidaktisch Schlagzeug,nur zum Spaß,seit gestern is auch ein Video in Youtube :

      Freut mich einen anderen Gitarristen gefunden zu haben,der schon ein Stück weiter ist und von dem ich hoffentlich was lernen kann :)
      Grüße und bis bald
      Luki

      • syntaxon sagt:

        Hey Lu Ki,
        das mit dem Aufnehmen ist auch so ne Sache. Ich bin zunächst fast dran verzweifelt, dann war ich wieder zufriedener, und zur Zeit, naja, man muss halt immer recht viel Arbeit in so ein Projekt reinstecken, damit das Ergebnis hörbar ist^^. Dann ist die Frage, ob digital oder analog, da habe ich mich mal für ersteres entschieden.
        Wie lange spielst du jetzt schon? Wie ist dein Gitarrenunterricht aufgebaut? Ganz nach deinen Wünschen oder so eine Art Programm mit Technikübungen, Theorie, usw.?
        Was das Drumming angeht: Klingt schon mal ordentlich, allerdings war ich mir einige Male nicht sicher, ob du synkopiert gespielt hast, oder nur ein wenig neben dem Schlag lagst… hast du mit Metronom gespielt?
        Bis dann,
        Syntaxon

    • Lu Ki sagt:

      Hi Syntaxon,
      Danke,dass du dir Zeit genommen hast das Video anzuschauen.Ich muss noch dazu sagen,dass ich erst seit 2 Monaten spiele und jetzt 2 Tage nach dem Upload schon ziemlich unzufrieden mit dem Video bin ;)
      Ich hab mich ein paar Mal verspielt,weil ich ohne Metronom gespielt hab und noch nich warmgespielt war (deswegen wirds gegen Ende hin besser) und außerdem spiel ich irgendwie dauernd ähnliche Sachen,des is mir währenddessen gar nicht aufgefallen.Da wird bald ein neues Video hochgeladen,was dann besser ist :)
      Seit ca 3 Jahren spiel ich jetz Gitarre,aber erst seit 2 bei meinem jetzigen Lehrer.Der baut den Unterricht auch echt klasse auf,macht Stücke bis ins Detail durch und is echt super,ich kann aber auch selber Wünsche einbringen,die wir dann durcharbeiten,zB vor kurzem Arpeggien.

      Hättest du vielleicht noch ein paar Technikübungen,außer Chromatik und Arpeggien ? Ich hab noch nich so viel was ich üben kann und deswegen is grad weng die Motivation weg :(

      Heißt digital aufnehmen,dass du deine Gitarre direkt ins Mischpult stöpselst und analog,dass du mit Mikro vorm Verstärker aufnimmst?Ich weiß nämlich ned was des heißt ^^

      Danke für dein Interesse und bis bald
      Luki

      • syntaxon sagt:

        Gerade lade ich noch eine Technikübung auf Youtube hoch, geht wieder in Richtung alternate picking-Training.
        Falls du dich noch nach anderen Techniken umschauen möchtest, probiers doch mal mit Tapping à la Christian Münzner, Tosin Abasi (!!) oder Chris Broderick (den du ja selbst schon genannt hast). Bald lade ich was in der Richtung hoch.
        Digital bedeutet noch genauer, dass der Sound komplett vom PC generiert wird, also Gitarre in PC/Mischpult in Sound-Modelling Programm in Aufnahmeprogramm. und analog, wie du schon richtig sagst, über den “tatsächlichen” Verstärker. Dazu fehlt mir halt das Mikro…
        Bis dann, Syntaxon

  • S. Van Lure sagt:

    okay, ich versuche es etwas besser zu formolieren. ich finde für einen geschlossenen song sind die breaks etwas zu heftig. aber ich meine nicht das deine musik “dahinplätschern” soll. man hört ja das du ahnung von musik u rhythmus hast.
    aber ich finde du solltest nicht alle “teile” in einen track reinstopfen. ich würde die parts eher noch weiter ausbauen und sie einzeln miteinander kombinieren anstatt alles in einen song zu stecken.
    was ich sagen will ist, wenn du dein ganzes potential nur in ein einziges stück/track reinquetscht verschwendest du es:)
    auf jeden fall mach weiter so! es hört sich wirklich schon gut an!
    ich hab schon “erste hörproben” von leuten zu ohren bekommen… da wollte ich taub werden. davon bist weit entfernt:P

    ich nehme dich in mein blogroll, wenns dir genehm ist, werd wohl ab und zu auch hier vorbeischaun^^

    lg

  • syntaxon sagt:

    Hey S.,
    vielen Dank, dass du dir nochmal Zeit genommen hast zu schreiben.
    Es ermutigt mich tatsächlich weiterzumachen und (hoffentlich) auch besser.
    Ich hoffe, euch bald mal wieder was neues bieten zu können, ob jetzt zum Lesen, Anhören oder – sehen.
    Add me, I add back ;)
    viele Grüße,
    Syntaxon

  • syntaxon sagt:

    Das ist wirklich eine gute Frage. Ich denke, ich werde in Zukunft mal über meine Überlegungen dazu bloggen.
    Gruß, Syntaxon

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